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Veranstaltungsbericht

Amazon Meets Berlin #1: Kakao-Bioökonomie

  • 16. Oktober 2026, 17:30–19:30 Uhr
  • Medulla, Berlin
Publikum verfolgt im Medulla eine Präsentation; eine Frau steht neben der Leinwand, auf der Kakaoprodukte zu sehen sindGäste unterhalten sich im Medulla bei Getränken, im Hintergrund die Küche und eine Kleiderstange

Von Frauen geführte Lösungen für die Kakao-Bioökonomie

Am Freitag, 16. Oktober, waren rund 25 Gäste bei uns im Medulla zum ersten Abend der Reihe „Amazon meets Berlin“: Women-Led Solutions for the Cocoa Bioeconomy (von Frauen geführte Lösungen für die Kakao-Bioökonomie).

Unsere Frage: Unter welchen Bedingungen kann Kakao wirklich etwas für den Wald, das Klima und die Gemeinschaften vor Ort bewirken?

Das haben wir gemeinsam betrachtet:

  • Der meiste Kakao in deutscher Schokolade stammt aus Westafrika, wo er ein wichtiger Treiber des Waldverlusts ist. Der Amazonas liefert nur einen winzigen Anteil.
  • Es kommt darauf an, wie Kakao angebaut wird. In waldbasierten Agroforstsystemen wächst er im Schatten, gemeinsam mit Açaí und anderen Pflanzen.
  • Zwei Frauen in Pará zeigen es in der Praxis: Dona Nena (Filha do Combu) und Noanny Maia (Cacauaré) stellen Schokolade aus Kakao her, der im Wald wächst.
Ankündigung „Amazon Meets Berlin: Women-Led Solutions for the Cocoa Bioeconomy“, Freitag, 16. Oktober, 17:30–19:30 Uhr, Medulla, Berlin, in Kooperation mit DiMUSInfografik „Why climate change hits Amazonian cacao“: kleine Produzentinnen und Produzenten tragen das Risiko, es wird heißer und trockener, Extremereignisse wie die Dürre 2023–24, Lage im gesamten Amazonasbecken

Unser Fazit: Wenn der Wald stehen bleibt, Frauen wirklich mitentscheiden und der Mehrwert in der Gemeinschaft bleibt, kann Kakao Teil der Lösung sein. Und es hilft, wenn wir als Käuferinnen und Käufer nachfragen, woher unsere Schokolade kommt.

Danke an alle, die gekommen sind, an das Medulla als Gastgeber und an die Dieter Mennekes Umweltstiftung (DiMUS) für die Unterstützung der Reihe.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Journal.

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